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... deren Name nicht genannt werden darf!

 

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Der Zauberlehrling Harry P. hat es vorgemacht. Selbst er nannte „du weißt schon wen“ irgendwann nicht bei seinem Namen. So kann es auch im laufenden Radioprogramm gehen. Auf einmal gibt es da eine Person oder eine Gegebenheit, die umschrieben wird und somit bei allem benannt wird – nicht aber bei ihrem Namen.

So haben wir mittlerweile:
Der Wochentag, dessen Name nicht genannt werden darf.
Den Schlagersänger, dessen Name nicht genannt werden darf.
Die Milchspeise, deren Namen nicht genannt werden darf.
Die schwedische Speise, deren Namen nicht genannt werden darf.
Die Stadt, deren Namen nicht genannt werden darf.
Die Liste wird sicherlich noch wachsen ...



Über den Wochentag, dessen Name nicht genannt werden darf sagt wikipedia:
„Der Montag ist der erste Wochentag im deutschen Kalender (gemäß DIN 1355 seit 1976; vorher: Sonntag), nach abrahamitischer (jüdisch-christlich-muslimischer) Zählung der zweite.

Der Name ist eine Lehnübersetzung aus dem Lateinischen dies lunae („Tag der Mondgöttin Luna“).“

Ich halte es da eher mit Garfield, den frechen, faulen Kater: Ich hasse einfach den Wochentag, dessen Name man nicht nennen darf. Irgendwie geht an diesen Tag einfach zuviel schief und läuft nicht so, wie es sollte.



Zu dem Schlagersänger, dessen Name nicht genannt werden darf gäbe es nur zu sagen, dass es zwar sein möge, dass sie den DJ liebt; die Doku-Soap, die darauf erschienene Biografie und dann noch die Fotografien im „Kostüm des Adam“ nicht unseren Beifall gefunden hat – und wird.
Es soll sogar eine Moderatorin bei uns geben bei der sich die Nackedei Bilder nachhaltig auf die Netzhaut gebrannt haben und sie seit dem – dann und wann – schlecht schlafen solle.
Obwohl es bei einer anderen Moderatorin tatsächlich zu Äußerungen der Bewunderung bezüglich der Nase des Schlagersängers gekommen sein soll. - Sie liebt des DJs Nase ...

 



milchreis-jpg-650-100 
Fotograf: Alice Wiegand

Die Milchspeise, deren Namen nicht genannt werden darf wird aus folgenden Zutaten gemacht:

1 Liter Wasser
100g Zucker (wahlweise flüssiger Süßstoff)
1 ausgekratze Vanilleschote
eine Prise Salz

Die Zutaten werden in einem Topf aufgekocht und dann werden 250g Rundkornreis (auch Milchreis genannt – aber: Psssst!) eingestreut und ein, zwei mal gut durchrühren. Auf kleiner Flamme (geringer Hitze) den Reis mindestens 30 Minuten – im offenen Topf - quellen lassen und mehrmals umrühren.

Weiter geht es mit:
½ Liter Milch
50g Zucker (oder Fruchtzucker)

dem Mark der Vanilleschote (das ist das innere. Da kommt man heran, wenn man die Schote – vorsichtig – der Länge nach aufschneidet und dann mit dem Messerrücken das Innere heraus kratz – diese Masse nennt sich: Vanillemark)
1 Prise Salz

Alles in einem Topf zum kochen bringen – aber Vorsicht: egal wie weit wir uns auch entwickeln und was wir erfinden, die Milch bleibt weiter heimtückisch und kocht genau dann, wenn wir nicht damit rechnen!

Da wir die Milch gerade erst aufgesetzt haben können wir nun flott noch etwas zum Anrühren von

50g Speisestärke

abnehmen. Dieses Stärke Michgemisch wird unter die aufwallende Milch gerührt und es wird alles so lange im Topf gerührt, bis es einmal aufgekocht hat.

Nun benötigen wir noch:

2 Eier

diese trennen wir in Eiweiß und Eigelb.
Das Eigelb wird in einem kleinen Napf (auch Schüssel genannt) „glatt gerührt“. Sprich, einfach mit einem Teelöffel gut durch rühren, damit eine homogene Masse entsteht. Diese wird in das Stärke-Milch-Gemisch gerührt. Aber Achtung: ab jetzt sollte der entstehende Pudding nicht mehr zum kochen gebracht werden!

Das Eiweiß wird zu steifem Eischnee geschlagen. Der Profi weiß: wenn man während des Schlagens etwas Zucker einrieseln lässt wird der Eischnee feinpooriger. - Somit ist der Leser im Vorteil, der das Rezept vorher gelesen hat. Wer es nicht getan hat stellt gerade fest: der Zucker ist doch schon in der Milch aufgelöst!
Der Eischnee wird nun unter die heiße Puddingmasse gehoben (gezogen). Somit gart das Eigelb als auch das Eiweiß durch und die Salmonelle sollte hier keinen Platz gefunden haben!

Final werden nun der gekochte Reis und die Vanille-Pudding-Masse (Eigendlich ist es ja eine gekochte Vanillecreme, da Pudding ja was ganz anderes ist. Aber wir wollen die Kirche ja mal im Dorf lassen) zusammen in eine Schüssel gegeben und miteinander verrührt.

Wer Laktose-intolerant ist nimmt für das Rezept einfach Laktosefreie Milch oder Sojamilch. Diabetiker arbeiten mit Süßstoff und oder Fruchtzucker. Mischformen kann man auch berücksichtigen und schon sitzen alle gemeinsam am Tisch und geben sich der Milchspeise hin, deren Namen nicht genannt werden darf. - Aber essen, das darf man(n) und frau sie!


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Fotograf: Maximilian Richt

Geht man in ein weltweit bekanntes Möbelhaus mit Selbstabholung und „selber aufbauen Prinzip“, so trifft man auch automatisch auf die schwedische Speise, deren Namen nicht genannt werden darf.
Es gibt eine Moderatorin, die äußerte sich wie folgt über das Produkt: „Man isst fünf von den Dingern und dann hat man den Magen gefüllt und fühlt sich aufgebläht.“ (Das ist jetzt eine Gedächtniswiedergabe. Die genaue Formulierung verrät die JHaM vom 7.Mai 2010.
Und dann gibt es einen Moderator, der die Speise gerne mag. Gut, nicht unbedingt mit Salzkartoffeln und Preiselbeeren. Das ist ein weiteres Beispiel für die Spannbreite bei Station Europe. Nun wären wir aber nicht wir, wenn es da nicht den Kompromiss gäbe! Machen wir die Schwedischen Fleischklöße doch einfach selber (hmm, darf man die schwedische Speise, deren Namen nicht genannt werden darf so nennen?! - Schauen wir einmal auf das Rezept und die Herstellung und kommen später eventuell zu einem Ergebnis.)!

Für 4 Portionen werden benötigt:
250g Rindergehacktes (da können wir auch mal das gute beim Fleischer kaufen!)
1 Esslöffel Paniermehl
1 Eigelb
2 – 3 Esslöffel Sahne
Salz, Pfeffer und Muskat
gehackte Petersilie


Diese Zutaten werden zu einem gleichmäßigen (homogenen) Teig verknetet. Dann werden ca. 3cm große Klöße daraus geformt.

Weiter geht es mit:
einem Beutel getrocknete Steinpilze – die werden mit 1/8 Liter heißem Wasser übergossen und sollten mindestens 5 Minuten quellen. - Wahlweise kann man auch in der Saision zwei, drei frische Steinpilze nehmen und diese klein und fein schneiden und hacken.

eine Zwiebel
2 Esslöffel Öl


Die Zwiebel schälen und in kleine, feine Würfel schneiden (nicht hacken, das macht sie sonst schnell bitter!)
Das Öl in einer Pfanne erhitzen die Hackfleischbällchen darin „unter ständigem Rütteln“ goldbraun braten. - Also, die Klöße sollten einfach überall gebraten sein und keine hellen Streifen haben.
Die fertig gebratenen Fleischklöße in eine vorgewärmte Schüssel geben.
Die Zwiebeln in die Pfanne mit dem Bratfett geben und glasig dünsten. Dann die Pilze (bei den eingeweichten: mit der Flüssigkeit) hinzu geben.
Die Sauce kann mit etwas in kaltem Wasser angerührtem Mehl (ca. 1-2 Esslöffel) angedickt werden.
Die Sauce abschmecken und über die Klöße geben.

Als Beilage empfehlen sich Salzkartoffeln aber auch die Teigware a la Nudel oder ein gut gegarter Reis.

 
 


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